Dachsanierung für Kirche St. Ulrich am Ulrichshögl mit ordentlichem Zuschuss ermöglicht

Ainring – Die Bayer. Staatsregierung unterstützt mit der sog. Fraktionsinitiative gezielt Projekte im ganzen Freistaat. Die Regierungsfraktionen aus CSU und FREIEN WÄHLER ermöglichen mit diesen Zuschüssen Vorhaben, die ansonsten kaum oder nur sehr schwer möglich wären. Eines der in diesem Jahr unterstützen Projekte ist die Dachsanierung an der Filialkirche St. Ulrich am Ulrichshögl in der Gemeinde Ainring. Landtagsabgeordneter Michael Koller machte sich vor Ort gemeinsam mit Kirchenpfleger Josef Huber ein Bild vom dringenden Sanierungsbedarf.
Weithin sichtbar steht die Kirche St. Ulrich auf einem Felsrücken am Högl und ist eines der Wahrzeichen im Rupertiwinkel. Die Kirche feiert im Jahr 2030 ihr 1.000jähriges Jubiläum und hat eine sehr aktive Kirchengemeinde. Vor einigen Jahren baute beispielsweise der am Ulrichshögl ansässige Hans Höglauer in mühevoller und jahrelanger Kleinarbeit eine neue Orgel für das Gotteshaus.
St. Ulrich mit seinem romanische Kirchenschiff ist ein Juwel sakraler Baukunst im Landkreis. Vor 1470 wurde die Kirche von Pfarrer Leonhard Mair gotisch umgebaut und ein Netzrippengewölbe eingebaut. Die Kirche am Ulrichshögl ist die Mutterkirche für zahlreiche Kirchen in der Umgebung, die in den folgenden Jahrhunderten entstanden sind. Vielen Menschen bekannt ist die Kirche vor allem durch das „Heilige Grab“, welches die Pfarrgemeinde jedes Jahr aufbaut. Über den Papst-Benedikt-Kreuzweg gehen viele Gläubige vor allem in der Fastenzeit und Karwoche zur Kirche.
Über die Jahre hat das Dach jedoch Schaden genommen und weist zahlreiche Lücken auf. Es regnet und schneit durch den Dachstuhl in das Kirchenschiff und so beschleunigen sich die Schäden auch an den Außenwänden immer mehr.
MdL Michael Koller, der sich maßgeblich für die Unterstützung aus der Fraktionsinitiative eingesetzt hatte, besichtigte nun die Schäden am Gotteshaus. Kirchenpfleger Josef Huber zeigte sich sichtlich erfreut über die Finanzspritze in Höhe von 250.000 €, welche nun eine baldige Sanierung ermöglichen soll.
„Schon als Kind bin ich mit meinen Eltern nach Höglwörth und auf den Ulrichshögl gefahren – vor allem zum Heiligen Grab. Es war mir ein Herzensanliegen, die Sanierung des Daches mit diesem Zuschuss zu unterstützen. Ich möchte mich bei allen bedanken, die sich für das Gotteshaus und das die Pfarrgemeinde einsetzen. Eine Sanierung ist sehr dringend und ich hoffe, dass auch seitens des Ordinariats nun eine beschleunigte Bearbeitung erfolgt.“, so Michael Koller am Rande der Ortsbesichtigung.
Josef Huber bedankte sich im Namen der Pfarrgemeinde und Kirchenstiftung für das Engagement und die finanzielle Unterstützung. Auch Bürgermeister Martin Öttl war bei der Besichtigung dabei und dankte Koller ebenfalls für sein immerwährendes Engagement nicht nur im Talkessel, sondern auch in der Mitte und im Norden des Landkreises. Auch die Gemeinde wird sich mit einem Zuschuss an der Sanierung beteiligen.
Die Fraktionsinitiativen werden derzeit im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags beraten und sollen im Rahmen der Verabschiedung des Doppelhaushalts 2026/2027 im April endgültig beschlossen werden.